Echo
Nun bin ich schon seit einigen Jahren fotografisch unterwegs und habe eine Vielzahl der unterschiedlichsten Menschen kennenlernen dürfen. Nicht immer war es leicht, aber den Spass an der Sache hat es nie gemindert! Das arbeiten mit Menschen, die vielen Gespräche, die einzelnen Lebensgeschichten und auch negativ behafteten Schicksale berühren mich und lassen individuelle Bildideen entstehen. Das zusehen wie Vertrauen entsteht ist etwas unsagbar schönes. Es ist genau das, warum ich meine Arbeit so liebe. Aufgrund von Persönlichkeitsrechten werden hier keine vollen Namen genannt.
Bei Tom Hampl – So entstehen gute Bilder! von Mark Ian
Vielseitigkeit in der Fotografie erleben – das ist mit dem Fotografen Tom Hampl möglich. Ich durfte mit ihm klassische Motive, aber auch ungewöhnliche Fotoaktionen an ebenso ungewöhnlichen Orten umsetzen. Die gemeinsame Arbeit hat hevorragende Ergebnisse gebracht.
Hervorzuheben sind vor allem Portrait- und Fashionaufnahmen im Studio, aber auch Outdoor. Eine ganz besondere Erfahrung waren die Shootings im Rahmen des Projekts “Naked Room”, ob allein oder mit anderen Modellen. Wer Kunstfotografie mag, ist hier genau richtig.
Die erfolgreiche Zusammenarbeit ist vor allem darauf zurückzuführen, dass Tom sich mit jedem, der vor seine Kamera tritt, auseinandersetzt, auf eine offene und respektvolle Art und Weise. Dies ermöglich wiederum, sich bei ihm wohl und völlig frei zu fühlen. Gerade dies ist Voraussetzung für gelungene und ausdruckstarke Bilder.
Natürlich müssen sich Model und Fotograf maximal einbringen, damit ein kreatives Wechselspiel entsteht, aber die Chancen, dass es entsteht, stehen bei Tom eben sehr gut. Deswegen kann ich jedem, der Fotos der unterschiedlichsten Art haben möchte – ob Portraits für die liebe Oma oder Bilder ausschließlich für das private Album – Tom empfehlen.
Lost in Tom’s “naked rooms” von Olli L. alias tacones
“Für Dich, Tom, “reloaden” wir in Ruinen, sämtlichen Gemäuern, Räumen und Hallen unsere Emotionen. So kalt wie im Dezember wird es im Mai wohl nicht sein. Ich hoffe, es finden sich noch viele Leute, die mit Dir Deine “Lebensräume” erforschen, sich ihrer Gefühle gewahr werden und diese zum Ausdruck bringen. Und dabei meine ich nicht das Zähneklappern vor Kälte. Menschen also, denen es nicht bloß darum geht, sich nackt in einem alten Gemäuer auszuziehen, sondern solche, die die Sprache verstehen, die Deine Bilder in sich tragen. Deine Bilder, die bisher hier zu sehen waren, fesseln und entführen mich in meine Gedankenwelt…” (Zitat by Olli L. aka tacones)
Als ich das erste Mal von Toms Kunstprojekt las und die ersten Bilder sah, fragte ich mich, warum er sein Projekt “naked room” genannt hatte. Eine Wand kann nackt sein und man spricht auch von einem nackten Gemäuer. Die “lost areas“, wie Tom sie nennt, sind Ruinen. Verlassen und vergessen, ihrer ursprünglichen Bestimmung beraubt, geraten sie dem Verfall anheim, bis sie oder die betreffende Germarkung teilweise neuen Verwendung zugeführt werden. Was also macht den Charme dieser Stätten aus? Ist es das Morbide, was der Verfall mit sich bringt? Ist es die Leere großer Räume? Ist es der Reiz des Verbotenen? Und wo liegt die Verbindung des nackten Raums zu dem nackten Modell? Beide sind schutzlos. In unterschiedlicher Hinsicht natürlich, aber es gibt dennoch ein Band, welches die beiden Nackten verbindet. Diese Schutzlosigkeit, die ihren Ausdruck in der Nacktheit findet, ermöglicht Emotionen pur.
Tom will emotionale Bilder machen. Kann ein Raum Emotionen haben? Natürlich nicht. Er kann Emotionen auslösen. Bei dem Modell, was zusammengekauert in einer Ecke hockt, mit beiden Füßen in einer kalten Pfütze steht und stets bemüht ist, nicht in die herumliegenden Scherben zu treten. Bei dem Fotografen, der sich unvermittelt zu Boden wirft, um eine gute Perspektive abzulichten oder das beste Licht zu erhaschen. Und schließlich bei dem Betrachter der Gesamtkomposition, bei dem das Bild eine ganz andere Stimmung auslösen mag und soll, als sie vielleicht vor Ort herrschte. Tom gelingt es in hohem Maße, Emotionen in seinen Bildern zu “naked room” zu transportieren. Sei es Einsamkeit, Verzweiflung, Wut oder aber auch die in sich ruhende Gelassenheit, Hoffnung oder Freude auf das, was kommt, wenn man diesen Raum verläßt. Hier wirken der Raum, das vorhandene Licht und die Position in einem Maße zusammen, wie ich es mir nicht hätte vorstellen können.
Ein Shooting mit Tom ist jedem sehr zu empfehlen. Ob für das Kunstprojekt “naked room” oder zu einem anderen Thema. Tom hat die Bilder, die er in seinen “lost areas” umsetzen möchte, bereits vor Augen. Daher ist der praktische Ablauf vor Ort präzise sowohl hinsichtlich der Posing-Anweisungen an die Modelle als auch im Gesamtablauf. Kein Modell muß stundenlang in der Kälte und Feuchtigkeit herumstehen. Da häufig mehrere Einstellungen in verschiedenen Ecken eines Gebäudes geshootet werden, empfehlen sich praktische Klamotten, die bei Bedarf auch schnell fallen können. Sorgen über einstürzende Altbauten muß sich niemand machen. Tom kennt seine Locations bestens und weiß, wo welche Gefahren lauern. Bei all der Präzision, die Tom bei dem Shooting an den Tag legt, geht der Spaß nicht verloren. Tom versteht es, seine Modelle zu motivieren. Häufig werden mehrere Modelle anwesend sein, so daß man sich untereinander helfen kann. Nach dem Shooting war der Tag noch lange nicht beendet. Er fand einen fröhlichen Ausklang, welcher mir noch heute in lebhafter Erinnerung ist.
Mein Shooting mit Tom für sein Kunstprojekt “naked room” von Stefanie H. alias Sugar68
Oktober 2008 wurde im Forum einer sehr bekannten Erotik-Community das Projekt “naked room” von Tom ausgeschrieben und weckte promt mein Interesse. Ich schrieb ihm eine kurze Nachricht, woraufhin ein reger Mailsautausch und diverse Telefonate folgten sowie genügend Referenzhinweise seinerseits. Einzelheiten, Vorstellungen und Termin- mit Ortabsprache erfolgten persönlich. Der erste Eindruck war geschaffen und ich kann nur sagen, es wurde viel gelacht und es versprach ein ebenso lustiges Shooting zu werden. Ende Oktober war es dann endlich soweit: insgesamt 3 Modelle mit einer Begleitung und Tom, mit einer fotografischen Beleitung trafen sich am Siegburger Bahnhof um von dort aus zum Shootingort zu fahren. Eingedeckt mit Tee, Bademäntel und Wolldecken, betraten wir die alte Ruine und es war kalt, feucht und düster. Nach Verteilung und Unterschreibung der Shootingverträge sowie einer kurzen Begehung und Einweisung, welche Stellen aufgrund von Einsturzgefahr nicht zu betreten seien, ging es auch schon los. Das erste Model durfte sich ausziehen und wurde von Tom in die zu fotografierende Position eingewiesen. Alle anderen hatten ihren Spaß, sei es beim Begutachten von Tom, wenn er “ich schmeiss mich auf den Boden und mach mich richtig nass und dreckig” fotografierte, beim Teetrinken und natürlich auch Bademantelreichen an das jeweilige entkleidete Model. Die Atmosphäre war einfach nur klasse. In erster Linie durch Toms professionelle Art den Modellen gegenüber. Es wurde immer erklärt was er vorhatte, welche Position einzunehmen ist, “mit Vorzeigen” und sofortigen Zeigen des Ergebnisses. Aber auch alle anderen verstanden sich prächtig und man kümmerte sich untereinander um den anderen. Jedem sollte es gut gehen. So gut, dass sich sogar die Begleitperson des einen Models sich mit ablichten ließ.
Nach dem Shooting hat es keine 3 Tage gedauert und wir bekamen unsere Bilder von Tom zugesandt und ich war begeistert von dem Ergebnis. Alles in allem kann ich nur sagen: habe mich selten so wohl gefühlt und soviel Spaß gehabt, mit wunderbaren Bildern!
Meine Erfahrung mit Tom für sein Kunstprojekt “naked room” von Claudia A. alias SiSu
Es war im Dezember 2008 und ich musste früh aus dem Bett, weil wir früh los wollten. War aber ja nicht weiter schwierig, denn für das anstehende Fotoprojekt “naked room” musste ich mich ja nicht mal stylen oder schminken. Tom ging es um den stinknormalen Menschen… auch, bzw. gerade um den OHNE Modelmaße. Wir trafen uns also bei Tom im Atelier. Es gab einen Kaffee, ein lockeres Gespräch und Streicheleinheiten für Sir Barkley, seinem Kater. Anschließend fuhren wir in seinem Wagen zur Lokation. Dort haben wir erst mal eine Begehung gemacht und Tom hat mir schon mal grob an den einzelnen Sets seine Bildideen erklärt. Dann ging es los. Da es sehr kalt war an dem Tag, hat Tom zuerst mal die Technik eingestellt. Da er mir die Posen vorher im angezogenen Zustand erklärt hatte, ging das eigentliche Shooting Ruck-Zuck, so dass ich mich ganz schnell wieder in die wärmenden Klamotten hüllen konnte. So sind wir nach und nach die verschiedenen Sets abgegangen. Tom macht dabei durchaus auch Bilder deren Bildideen den Köpfen seiner Modelle entspringt. Ich kann mich nicht erinnern schon jemals so unkompliziert und flott Fotos im Kasten gehabt zu haben.


